Brandschutz begleitet mich seit mehr als drei Jahrzehnten. Was mit einer umfassenden feuerwehrtechnischen Ausbildung und der praktischen Beschäftigung mit Brandbekämpfung begann, entwickelte sich zu einer beruflichen Laufbahn an der Schnittstelle zwischen Feuerwehrwesen, Sicherheitstechnik, industriellem Brandschutz und Sachverständigentätigkeit.
Seit 1994 bin ich beratend und sachverständig tätig. Im Laufe dieser Zeit durfte ich für Unternehmen, Behörden, Feuerwehren und Sicherheitsorganisationen im In- und Ausland arbeiten. Meine beruflichen Stationen führten mich von der Automobilindustrie über internationale Beratungs- und Entwicklungsprojekte und der Siemens Building Technologies schließlich zum spezialisierten Brandschutz an Werkzeugmaschinen.
Seit 2014 leite ich die Kraft & Bauer Gruppe und beschäftige mich schwerpunktmäßig mit dem Brandschutz an Werkzeugmaschinen und industriellen Produktionsanlagen.
Neben der praktischen Tätigkeit arbeite ich seit 2004 ununterbrochen in verschiedenen Normungsgremien auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene bei DIN, CEN und ISO mit. Meine Schwerpunkte liegen dabei im Feuerwehrwesen und bei sicherheitstechnischen Grundsätzen.
Was sich durch meine gesamte berufliche Laufbahn zieht, ist ein Grundsatz:
Brandschutz funktioniert nur dann zuverlässig, wenn technische Lösungen, praktische Erfahrung und das Verständnis für reale Einsatzbedingungen zusammenkommen.
Von 1992 bis 2002 war ich bei BMW in leitender Funktion in der Automobilbranche tätig.
Diese Jahre haben mein Verständnis für industrielle Prozesse, technische Abläufe und die Anforderungen großer Produktionsunternehmen wesentlich geprägt. Gleichzeitig beschäftigte ich mich zunehmend mit Feuerwehrwesen, Brandschutz und Sicherheitstechnik.
Diese Verbindung aus Industrieerfahrung und Brandschutz bildet bis heute eine wichtige Grundlage meiner Arbeit, insbesondere bei der Bewertung von Brandschutzkonzepten für Werkzeugmaschinen und Produktionsanlagen.
Bereits seit 1994 bin ich beratend und sachverständig tätig.
Dabei entstanden im Laufe der Jahre sehr unterschiedliche Aufgabenstellungen. Neben klassischen Fragestellungen des Brandschutzes beschäftigte ich mich auch intensiv mit taktischen Schnittstellen zwischen Feuerwehr, Polizei und Militär sowie mit besonderen sicherheitstechnischen Problemstellungen.
Zu meinen Auftraggebern und Projektpartnern gehörten beziehungsweise gehören Behörden, Unternehmen, Feuerwehren und Brandschutzorganisationen aus zahlreichen Ländern.
Hierzu zählen unter anderem Falck in Dänemark, das Bayerische Innenministerium, das Hessische Innenministerium und das türkische Innenministerium sowie Feuerwehren, Brandschutzunternehmen und Sicherheitseinheiten aus Europa und darüber hinaus.
Internationale Projekte und Beratungen führten mich unter anderem in die USA, nach China, Brasilien, Chile, Südkorea und Ägypten sowie in zahlreiche europäische Länder.
Diese internationale Arbeit hat meinen Blick auf Brandschutz nachhaltig geprägt. Unterschiedliche Organisationsformen, Einsatzkonzepte und technische Standards zeigen immer wieder, dass erfolgreiche Sicherheitskonzepte nicht allein aus Regelwerken entstehen, sondern auch die tatsächlichen Bedingungen vor Ort berücksichtigen müssen.
1994 gründete ich die Frankfurt Fire Devils.
Das Stunt-Team hatte ein für die damalige Zeit ungewöhnliches Ziel: Wir wollten Menschen das Thema Brandschutz nicht mit trockener Theorie, sondern mit spektakulären und zugleich lehrreichen Vorführungen näherbringen.
Unsere Lern-Shows verbanden Unterhaltung mit Brandschutzaufklärung und machten Brandentstehung, Brandgefahren und richtiges Verhalten für ein breites Publikum erlebbar.
Daraus entwickelten sich zahlreiche Medienauftritte bei großen deutschen Fernsehsendern wie ARD, ZDF, RTL und SAT.1 sowie weitere Produktionen und Dreharbeiten, darunter auch Projekte mit Künstlern und Musikstars.
Was zunächst ungewöhnlich erscheinen mag, vermittelte mir eine Erfahrung, die bis heute relevant ist:
Fachwissen entfaltet seinen Wert erst dann vollständig, wenn man es verständlich vermitteln kann.
1997 machte ich mich nebenberuflich mit „Frank Foddi – Produkt- und Projektentwicklungen für neue Brandschutz- und Sicherheitstechniken“ selbstständig.
Ziel war es, mein Wissen Unternehmen zur Verfügung zu stellen, die für besondere brandschutz- oder sicherheitstechnische Problemstellungen neue Lösungen benötigten.
Zu den Projekten gehörten beispielsweise die Mitentwicklung des Safeball der Febbex Ltd., Messe- und Projektunterstützungen für Öko-Tec GmbH im Bereich Sonderlösch- und Bindemittel sowie Beratungen für ausländische Feuerwehren und weitere Sicherheitseinheiten.
Parallel dazu erstellte ich als Sachverständiger Gutachten und fachliche Bewertungen zu spezifischen brandschutz- und sicherheitstechnischen Fragestellungen.
Diese Tätigkeit hat meine heutige Arbeitsweise wesentlich geprägt:
Nicht ein vorhandenes Produkt bestimmt die Lösung. Das konkrete Problem bestimmt, welche Lösung erforderlich ist.
Seit 2002 war ich für die altrade Group tätig, deren Muttergesellschaft ihren Sitz in der Schweiz hatte.
In Deutschland verantwortete ich insbesondere die Entwicklung und den Vertrieb von Kleinlöschanlagen, überwiegend für Anwendungen in der metallverarbeitenden Industrie.
Damit rückte ein Thema immer stärker in den Mittelpunkt meiner beruflichen Tätigkeit, das mich bis heute begleitet:
Gerade Werkzeugmaschinen stellen aufgrund ihrer Bearbeitungsprozesse, Kühlschmierstoffe, Zündquellen, Absaugsysteme und konstruktiven Gegebenheiten besondere Anforderungen an Detektion und Brandbekämpfung.
Aus dieser Zeit entwickelte sich eine Spezialisierung, die in den folgenden Jahrzehnten immer weiter vertieft wurde.
Im Jahr 2004 wurde ich als Experte in den Normenausschuss Feuerwehrwesen (FNFW) und den Normenausschuss Sicherheitstechnische Grundsätze (NASG) berufen.
Seitdem arbeite ich kontinuierlich in unterschiedlichen Normungskreisen und technischen Gremien mit.
Die Tätigkeit umfasst nationale Normungsarbeit beim DIN ebenso wie die Mitarbeit auf europäischer und internationaler Ebene bei CEN und ISO.
Meine fachlichen Schwerpunkte liegen dabei insbesondere in den Bereichen Feuerwehrwesen, Brandschutz und sicherheitstechnische Grundsätze.
Für meine heutige Arbeit ist diese Verbindung besonders wertvoll: Normen und technische Regeln sind unverzichtbare Grundlagen. Gleichzeitig müssen ihre Anforderungen in reale Maschinen, Produktionsprozesse und Brandschutzkonzepte übersetzt werden.
2006 wurde die altrade an Siemens Building Technologies verkauft wobei diesen Verkaufsprozeß in verantwortlicher Position begleiten durfte.
In den folgenden Jahren setzte ich meine Tätigkeit innerhalb des Siemens-Umfeldes fort. Zwischen 2007 und 2012 war ich dort für diesen Bereich verantwortlich und beschäftigte mich weiterhin intensiv mit industriellen Brandschutzlösungen und Kleinlöschanlagen.
Die Verbindung eines spezialisierten Brandschutzbereiches mit den Strukturen eines internationalen Technologiekonzerns erweiterte dabei meine Erfahrung um eine weitere Perspektive: die Entwicklung und Umsetzung technischer Lösungen innerhalb komplexer industrieller und organisatorischer Strukturen.
Seit 2012 begleite ich fachlich auch Gerichtsverfahren, bei denen besondere technische Fragestellungen des Brandschutzes zu beurteilen sind.
Gerade nach einem Brandereignis entstehen häufig komplexe Fragen:
Warum konnte ein Brand entstehen? Wie hat die vorhandene Löschanlage reagiert? Waren Detektion und Steuerung geeignet? Welche Wechselwirkungen bestanden zwischen Maschine, Absaugung, Einhausung und Löschsystem? Und weshalb konnte ein Brand möglicherweise trotz vorhandener Schutzmaßnahmen nicht beherrscht werden?
Bei solchen Fragestellungen ist die Aufgabe des Sachverständigen nicht, eine gewünschte Antwort zu liefern.
Entscheidend sind Feststellung, technische Analyse, nachvollziehbare Bewertung und eine fachlich begründete Schlussfolgerung.
2014 kehrte der Brandschutz an Werkzeugmaschinen endgültig in den Mittelpunkt meiner beruflichen Tätigkeit zurück.
Seitdem leite ich die Kraft & Bauer Gruppe, einen spezialisierten Anbieter von Brandschutz- und Löschsystemen für Werkzeugmaschinen und industrielle Anwendungen.
Meine Tätigkeit verbindet heute technische Unternehmensführung mit jahrzehntelanger Erfahrung aus Brandschutz, Löschtechnik, Maschinenbau, Normungsarbeit und Sachverständigentätigkeit.
Dabei beschäftige ich mich nicht ausschließlich mit der Frage, wie ein Brand gelöscht werden kann.
Für mich beginnt wirksamer Maschinenbrandschutz wesentlich früher.
Brandrisiko, Kühlschmierstoffe, Bearbeitungsprozess, Branderkennung, Maschinensteuerung, Absaugung, Einhausung und Löschanlage müssen als zusammenhängendes System betrachtet werden.
Die Grundlage meiner Tätigkeit bildet eine umfassende feuerwehrtechnische Ausbildung und die jahrzehntelange praktische Beschäftigung mit Brandentstehung, Brandbekämpfung und Einsatztechnik.
Diese Perspektive unterscheidet sich teilweise erheblich von einer ausschließlich konstruktiven oder normativen Betrachtung.
Denn letztlich muss sich jedes Brandschutzkonzept an einer einfachen Frage messen lassen:
Die Erfahrungen aus realen Brandereignissen, industriellen Anwendungen und einer großen Zahl erfolgreich beherrschter Maschinenbrände fließen deshalb unmittelbar in meine heutige Beratungs- und Sachverständigentätigkeit ein.
Heute konzentriert sich meine Tätigkeit insbesondere auf industriellen Brandschutz und Brandschutz an Werkzeugmaschinen.
Dabei verbinde ich vier Bereiche, die in dieser Kombination meine berufliche Laufbahn seit Jahrzehnten prägen:
Praxis. Industrie. Normung. Sachverständigentätigkeit.
Meine fachlichen Schwerpunkte liegen insbesondere bei Brandschutz an Werkzeugmaschinen, Klein- und Objektlöschanlagen, industriellen Löschsystemen, Branderkennung, Risikobeurteilung sowie der technischen Bewertung des Zusammenspiels zwischen Maschine und Brandschutzsystem.
Dabei ist mein Anspruch unverändert:
Nicht die technisch aufwendigste Lösung ist automatisch die beste. Entscheidend ist eine Lösung, die das tatsächliche Risiko versteht, technisch nachvollziehbar ist und im Ernstfall zuverlässig funktioniert.
Bei extremen Bedingungen konnten wir bei den Dreharbeiten zum Videoclip "1, 2, 3 Fire" der Band Scooter unsere Fähigkeiten unter Beweis stellen. (Foto: Frank Foddi)
Bei einer IHK Tagung in Berlin durfte ich mich kurz mit der Partei- und Fraktionsvorsizenden der CDU, Frau Dr. rer. nat. Angela Merkel unterhalten. Inzwischen ist Sie bekanntermaßen Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Schade das man bei einem Gespräch sich selbst nur schlecht ablichten kann. (Foto: Frank Foddi)
Auf der Messe EMO 2007 in Hannover durfte ich kurz unseren Bundespräsidenten, Herrn Horst Köhler kennen lernen. Es reichte nur zu einem kurzen Smalltalk und einem anschließendem Foto aus der Menge. (Foto: Frank Foddi)
Brandschutzexperte & Sachverständiger
Brandschutz an Werkzeugmaschinen · Objektlöschanlagen · Kleinlöschanlagen · Industrieller Brandschutz · Risikobeurteilung
Seit 1994 Beratung und Sachverständigentätigkeit · Seit 2004 Normungsarbeit · Seit 2014 Leitung der Kraft & Bauer Gruppe